Mein erstes Mal bei Generationen im Dialog

Ein Vormittag voller Eindrücke

Am 28. Februar fand im Rathaussaal Vaduz die Diskussionsrunde „Generationen im Dialog“ 2026 statt. Ich war neugierig, wie so ein generationenübergreifender Austausch aussieht und ich wurde nicht enttäuscht. Schon beim Betreten des Saals fiel mir auf wie offen die Atmosphäre war. Die Begrüssung übernahm Michael Schädler, Mitglied des Jugendrats. Er machte gleich zu Beginn deutlich, dass der Anlass ein Raum für echten Austausch zwischen den Generationen sein soll.


Nach der Begrüssung startete die erste Diskussionsrunde


Der Ablauf war klar strukturiert: Zuerst wurde eine Frage vorgelesen. Danach hatten wir fünf Minuten Zeit, um darüber zu sprechen.
Wir konnten uns unsere Gesprächspartnerin oder unseren Gesprächspartner selbst aussuchen wichtig war nur, dass jeweils eine jüngere und eine ältere Person zusammen diskutierten. Dabei standen wir verteilt im ganzen Saal, sodass überall gleichzeitig Gespräche stattfanden.


Ich habe mir meine Person ausgesucht, und wir haben direkt begonnen zu diskutieren. Die fünf Minuten waren intensiver als ich erwartet hatte. Obwohl die Zeit kurz war entstand ein ehrlicher Austausch.
Nach Ablauf der Zeit wurde zur zweiten Frage übergeleitet. Wieder wurde die Frage vorgelesen, und erneut hatten wir fünf Minuten Zeit. Dieses Mal aber mit einer anderen Person, um noch eine weitere Perspektive kennenzulernen.


Auch hier standen wir wieder im ganzen Raum verteilt und diskutierten parallel. Ich fand es interessant, wie sich die Gespräche im Raum vermischten überall wurde gesprochen, nachgedacht, erklärt, hinterfragt. Trotz der vielen Stimmen war es keine Unruhe, sondern eher eine lebendige Atmosphäre.


Nach dieser Diskussionsrunde folgte die Fishbowl-Diskussion. In der Mitte sassen Gäste von AHV, LAK, ein Mitglied des Jugendrats sowie zwei weitere Personen. Dort wurde das Gespräch der Experten weitergeführt.


Hier habe ich im Publikum aufmerksam zugehört. Es war spannend zu sehen, wie die Diskussion in der Mitte verlief und wie unterschiedliche Sichtweisen zusammenkamen. Ich habe gemerkt, dass man auch als stiller Zuhörer viel mitnehmen kann. Es ging um Themen wie die Finanzierung der Altersrenten, Fachkräftemangel und die Zukunft von Liechtenstein und obwohl ich mein erstes Mal dort war, konnte ich vieles nachvollziehen und neue Blickwinkel entdecken.


Zum Abschluss gab es noch einen Apèro, bei dem man noch einpaar persönliche Gespräche führen konnte. Es war die perfekte Gelegenheit, Eindrücke nachklingen zu lassen und die Atmosphäre noch einmal intensiver zu erleben.


Für mich war dieses erste Mal bei „Generationen im Dialog“ ein wirklich inspirierendes Erlebnis. Ich habe viel gelernt, neue Sichtweisen kennengelernt und gespürt, wie wertvoll solche Gespräche zwischen Jung und Alt sind selbst wenn man zunächst nur zuhört. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen.

Als Fazit zum Schluss noch ein Statement von Michael Schädler: „Die ältere Generation bringt Wissen und Perspektive ein, die jüngere frische Sichtweisen und neue Ansätze. Wenn beide miteinander ins Gespräch kommen, entsteht ein Dialog, der unsere Gesellschaft weiterbringt.“

© FOTOS & COPYRIGHT BY GIANLUCA URSO

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