Sport – mehr als nur Bewegung

Weltweit bewegen sich 1,4 Milliarden Menschen zu wenig und riskieren somit eine schlechtere Gesundheit. Zu solchen Risikofaktoren gehören z.B. Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder auch Krebs. Dies hat die WHO 2018 bekannt gegeben (www.stern.de). 

Bewegung in den Alltag integrieren

Aber wie bewegt man sich am besten? Zuerst solltest du viel ausprobieren, um herauszufinden, was dir überhaupt Spass macht oder woran du Freude hast. Zum Beispiel kannst du ein Probetraining im Fitnessstudio machen. Wichtig ist aber, erst einmal klein anzufangen, damit du weisst, wie dein Körper auf die sportlichen Aktivitäten reagiert. Du kannst Bewegung auch sehr leicht in den Alltag einbauen, auch wenn es nur ein paar Minuten am Tag verteilt sind. Du könntest einfach einmal Treppen steigen, einen kleinen Spaziergang durch die Natur machen, Joggen gehen oder Kniebeugen sowie Liegestützen machen. Wichtig ist nur, dass du dich bewegst, denn das ständige Sitzen in der Schule oder auf der Arbeit ist bekannterweise nicht gesund und hat ohne Sport langfristig Auswirkungen auf unsere Gesundheit.  

 

Finde den passenden Sport für dich! 

In Liechtenstein gibt es viele verschiedene Sportangebote. Von Sommer bis Wintersportarten, egal ob draussen oder in der Halle – für jede:n ist etwas dabei. Es gibt auch den freiwilligen Schulsport, bei dem Jugendliche neue Sportarten ausprobieren und neben der Schule noch etwas Sport treiben können. Im Land findest du viele Vereine, zum Beispiel im Schwimmen, Turnen, Dart oder sogar Bobfahren. Ausserdem gibt es sportliche Angebote für Senior:innen sowie für die ganze Familie. Wenn du generell nach einem passenden Sport oder nach Aktivitäten suchst, schau am besten auf der Website bewegt.li vorbei. 

Technische Hilfsmittel im Sport 

Es gibt inzwischen viele technische Hilfen, mit denen du besser einschätzen kannst, wie viel du dich bewegst. Viele Menschen wissen nämlich gar nicht, wie aktiv sie im Alltag wirklich sind. Dazu gehören Fitness-Tracker, also Uhren oder Armbänder, die zum Beispiel deine Schritte zählen. So bekommst du ein besseres Gefühl für deine tägliche Bewegung im Alltag (www.quarks.de). Rund 4000 Schritte pro Tag reichen aus, jedoch ist es besser mehr Schritte zu gehen. Je mehr, desto besser. Laufen ist gesund. Es trainiert den Stoffwechsel, gut für die Durchblutung, stärkt das Immunsystem und beugt chronischen Erkrankungen vor (www.tagesschau.de).  

Sport & Psyche 

Sportliche Aktivitäten bieten nicht nur eine gute Ablenkung, sondern haben auch positive Auswirkungen auf unsere Psyche. Sie helfen uns, negative Emotionen, Ängste oder Depressionen besser zu regulieren. Durch Sport steigt auch unser Selbstbewusstsein, weil wir Schritt für Schritt unsere sportlichen Ziele erreichen. So entwickeln wir mehr Selbstvertrauen, was unser Selbstbewusstsein insgesamt stärkt (www.neurologen-und-psychiater-im-Netz.org).   

Wenn Sport zur Sucht wird 

Sport kann aber auch zur Sucht werden. Das heisst, manche Menschen trainieren meist heimlich z.B. früh morgens und mitten in der Nacht. Die Bewegung übernimmt die Kontrolle. Bei einer “Sportsucht” werden die Grenzen des gesunden Sportes deutlich überschritten. Es ist nicht mehr die Freude am Sport im Mittelpunkt, sondern der Drang, sich durch den Sport wieder wohlzufühlen oder die Angst sich nicht genug zu bewegen (www.gesundheit.gv.at). Klinikaufenthalte können je nach Stärke der Sucht helfen. Das wird aber eher angewendet, wenn die Betroffenen zusätzlich an einer psychischen Störung leiden. Entspannungsübungen wie Yoga lindern die Stresshormone und können auch schon hilfreich sein. Psycholog:innen können ebenfalls weiterhelfen (Psychotherapie in Liechtenstein – www.bpl.li) 

Fazit:

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