Flugsimulator? Langweilig! Ich hebe lieber in echt ab!

Alles über das Hobby Modellflug und seine besonderen Reize

Alles über das Hobby Modellflug und seine besonderen Reize Flugsimulatoren sind heute unter Jugendlichen so beliebt wie nie zuvor. Doch warum nur am PC sitzen, wenn man die gleiche – nein, eine noch realistischere und aufregendere Erfahrung unter freiem Himmel erleben kann?

Willkommen beim Modellflug! Hier steuerst du kein virtuelles Flugzeug, sondern dein eigenes – echt, greifbar und mit jeder Menge Adrenalin.


Ein etwas ungewöhnliches Hobby

Modellflug als Hobby

Modellflug als Hobby ist zwar etwas ungewöhnlich, doch ich möchte dir in diesem Artikel seine Vorteile und besonderen Reize näherbringen. Wie viele Jugendliche habe ich schon seit ich klein bin eine Faszination für Flugzeuge. So bin ich auch vor zwei Jahren zu diesem Hobby gekommen. Auch wenn die Kostenhürde am Anfang etwas gross ist (der Schweizerische Modellflugverband schätzt die Einstiegskosten auf 300–700 CHF), ist das gut investiertes Geld. Denn neben dem Fakt, dass es unheimlich viel Spass macht, müssen viele Dinge nur einmal angeschafft werden – zum Beispiel die Fernbedienung oder manchmal auch Batterien.

Aber warum ist es jetzt so viel besser als ein Simulator?

Erstens: Ich bin mir zu 100 % sicher, dass kein Simulator so realistisch sein kann wie das echte Fliegen! Man spürt jede Windböe und jede kleine Ungenauigkeit des Fliegers. Und wenn man mal keine Lust auf Wind hat, kann man diesen eben nicht einfach in den Einstellungen ausschalten.

Persönlich bevorzuge ich mittlerweile auch die Third-Person-View, aber wenn du unbedingt weiterhin FPV fliegen willst, gibt es auch Flugzeuge, die man mit einer VR-Brille aus der First-Person-View steuern kann. Zudem ist da immer der Nervenkitzel, dass man sein Flugzeug nicht kaputt machen möchte denn man kann ja nicht einfach „resetten“. So nimmt man das Fliegen viel ernster, und es wirkt dadurch noch realistischer.

All diese Aspekte zusammen ergeben ein unheimlich realistisches, spannendes und intensives Fluggefühl, das zumindest mich ein bisschen süchtig macht. Aber keine Sorge, du ruinierst dir dabei nicht die Augen am Bildschirm, und spätestens deine Akkus zwingen dich zu einer Pause.

Kreative Tüftelarbeit

Höhenluft schnuppern

Am einfachsten ist es, einen Modellflugclub in deiner Nähe zu suchen und dort einmal nachzufragen, ob man hineinschnuppern darf. Oft bieten Clubs auch Schnuppertage an. Bevor man richtig fliegt, übt man zunächst in einem Modellflugsimulator. Sobald man dort sicher fliegen und besonders landen kann, folgt der erste echte Flug im sogenannten Lehrer-Schüler-Modus. Dabei haben du und dein Lehrer jeweils eine Fernsteuerung, und er kann jederzeit eingreifen – du hast also immer ein Backup.

Kauf eines Modells – Was sollte man dabei beachten?

Modellflug in Liechtenstein

In Liechtenstein gibt es zwei Modellflugclubs:
Modellfluggruppe Falknis in Balzers
Modellfluggruppe Liechtenstein in Bendern
Ich bin bei Letzterer, da sie mehr Junioren hat, eine bessere (geteerte) Landebahn bietet und der Club in meinen Augen etwas aktiver und offener ist. Besonders am Anfang waren alle sehr nett, und einige Mitglieder haben mir ehrenamtlich etliche Flugstunden gegeben, bis ich es alleine konnte. Auch heute helfen mir alle gerne, wenn ich Fragen habe oder meinen Flieger reparieren muss.

Klicke, um diesen Beitrag zu bewerten!