Dein digitales Gleichgewicht
Ein Projekt, das zum Nachdenken anregt: Über unseren digitalen Alltag – und was wir dabei verpassen. Ein Pro-Bono-Projekt von Studierenden der Universität Liechtenstein.
Darum geht’s:
Im Rahmen des Moduls Pro Bono an der Universität Liechtenstein haben wir, Amelie, Eren, Andrej und Nico das Projekt #OfflineOnlife ins Leben gerufen. Ziel dieses Moduls ist es, mit freiwilligem Engagement gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und einen nachhaltigen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen.
Mit unserem Projekt #OfflineOnlife möchten wir auf das Problem von übermässigen Sozial-Media Konsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam machen und welche Auswirkungen dies mit sich bringen kann.
Warum dieses Thema?
Social Media ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken – es verbindet uns, informiert uns und unterhält uns. Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein bedenklicher Trend: Vor allem junge Menschen verbringen durchschnittlich über 220 Minuten pro Tag am Smartphone. Das entspricht fast 4 Stunden täglich, ein signifikanter Teil des Alltags.
Diese hohe Nutzungsdauer bleibt nicht ohne Folgen. Studien zeigen, dass intensiver Social-Media-Konsum mit Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und sogar psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen oder Depressionen in Zusammenhang stehen kann.
Diese Entwicklung beobachten wir nicht nur in Statistiken – wir erleben sie auch in unserem persönlichen Umfeld. Deshalb war für uns schnell klar: Dieses Thema braucht mehr Sichtbarkeit.
Was wir mit #OfflineOnlife erreichen wollen
Unser Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen. Wir wollen sensibilisieren, ohne zu moralisieren. Besonders jungen Menschen soll bewusst werden, wie stark Social Media ihren Alltag beeinflusst – und welche Folgen es haben kann, wenn man nie abschaltet. Wir möchten aber auch positive Impulse setzen. Unser Projekt lädt dazu ein, digitale Routinen zu hinterfragen und bewusstere Entscheidungen im Umgang mit Bildschirmzeit zu treffen.
Ein Projekt von Studierenden – für die Gesellschaft
Wir sehen unser Projekt als Beitrag zur digitalen Aufklärung. Als Studierende haben wir die Chance genutzt, mit unserer Kreativität, unserem Wissen und unserer Leidenschaft einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
In der Umsetzung haben wir auf eigene Ressourcen zurückgegriffen, selbst gefilmt, geschnitten und produziert – unterstützt durch die Universität Liechtenstein. Der Pro-Bono-Gedanke stand dabei im Zentrum: echtes Engagement für ein echtes Problem.




